"Außerdem macht es mich schlicht und einfach platt, dass das gesamte jüdisch-christliche Erbe an einer schnöden Schüssel Suppe hängt."
aus Die Bibel und ich von A.J. Jacobs
"Was hast du mit der Leiche gemacht?", fragt sie, und das Glitzern
in ihren Augen ist zurückgekehrt, was ihm bei all der Aufmerksamkeit, die er dem Teppich widmet, gar nicht
auffällt. Er ist mutlos und verängstigt.
"Sie liegt unten im Kofferraum des Wagens. Eingewickelt in mehrere Plastikmüllsäcke."
"Jesumaria! Dann bring sie hoch. Ich mache eine Suppe draus."
Barney blickt entsetzt auf. "Mutter!"
aus Furcht und Schrecken im Frisörsalon von Douglas Lindsay
Wenn einen ein Erzfeind in eine tödliche Falle lockt und man wider alle Wahrscheinlichkeit und
dank heldenhafter Anstrengungen am Leben bleibt und fliehen kann, ist das Letzte, was man anschließend sehen will,
ebenjener Erzfeind, wie er naserümpfend auf einen runterschaut. Schon gar nicht, wenn man selber kaum noch krauchen kann,
wie eine Qualle aussieht und nach Fischsuppe müffelt. So was versaut einem den schönsten Triumph.
aus Bartimäus. Die Pforte des Magiers von Jonathan Stroud
Meine Mutter hielt ein schweres Fleischermesser in der Hand. "Ich bringe mich um."
"Mir kannst du nichts vormachen", sagte ich und goss mir Kaffee ein. "Du würdest dich niemals umbringen,
wenn eine Suppe auf dem Herd steht."
gefunden in:Tödliche Versuchung von Janet Evanovich
Der Geruch, vielmehr das Aroma dieser Brühe, hielt sie von
weiteren Grübeleien ab. Mmm, duftete das herrlich, und sie war fast versucht, sich die
Serviette über den Kopf zu legen um damit zu inhalieren. Was war da nur drin? Es roch ganz eigen.
Heiß, nach Fett, goldbraun wie Cadmium. Mit den durchsichtigen Perlen und den smaragdfarbenen Spitzen
der Kräuterbeigaben war es wunderschön anzuschauen. Sie saß einige Sekunden
regungslos, ehrerbietig da, hielt den Löffel vor sich und nahm dann ganz vorsichtig
einen ersten Schluck, es war ziemlich heiß. aus Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda