die Domtürme-Keksausstecher inkl. Rezept hab ich von der Firma eigen-wert.de; Dom-Keksausstecher das sind 2 Frauen, die eine kleine Werkstatt betreiben.
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Dom-Türme in Orange
Man nehme:
- 40 Gramm Orangeat
- ein Esslöffel Orangenschalenabrieb, Bio-Orange
- 80 Gramm Butter
- 1 Ei
- 80 Gramm Puderzucker
- 200 Gramm Mehl
für den Guss:
- 200 Gramm Puderzucker
- 2 bis 3 Esslöffel Cointreau
... oder ein beliebiger Orangenlikör oder Orangensaft.
Mir schmeckt der Cointreauguss sehr gut.
Mit Saft ist er auch lecker, da kann man die Orange, für die man den Abrieb brauchte, gleich einsetzen.
Ich mache den Guss fifty fifty, um den Saft gleich zu verbrauchen.
Zubereitung:
Die Teigzubereitung wird entweder per Hand vorsichtig gemengt, oder mit dem elektrischen Handrührgerät durchgeführt,
den Teig allerdings auf kleinster Stufe kneten, dabei die Butter in kleinen Stückchen jeweils zufügen, und wenn der Teig dann
geschmeidig ist, mindestens eine Stunde, besser noch 2 kaltstellen.
Währenddessen kann man probieren, ob der Cointreau was taugt.
Dieser Keks-Teig klebt unwahrscheinlich an allem fest, wenn man ihn ausrollt, jeweils das Nudelholz sehr gut bemehlen
und auf der ebenfalls sehr gut mit Mehl betäubten Arbeitsplatte immer wieder nachmehlen.
Insbesondere beim Ausstechen mit dem Förmchen muss dieses jeweils vorher mit dem Rand in Mehl gesteckt werden sonst
kriegt man den Teig nicht mehr ab, und sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Man muss sich dabei etwas eilen, da der Teig sehr schnell zu warm wird und das Ausrollen dann schwierig wird.
Die ausgestochenen Kekse auf dem Backpapier auf dem Backblech in dem auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 8 bis 10
Minuten - je nach Herdart verschieden - backen, sofort rausnehmen und mit dem zwischenzeitlich hergestellten Guss
verzieren.
Der Guss wird einfach mit dem Saft oder Likör angerührt, bis er schön dickflüssig ist.
Diese Kekse schmecken das ganze Jahr über sehr gut, sogar an Ostern ;-)
Mir hat das Backen immer Spaß gemacht, leider fehlt mir etwas die Übung, so dass ich diese Kekse wohl zu Karneval,
Ostern, im Sommer zu Grillfesten und im Herbst und Winter des öfteren backen werde, damit sie immer besser werden, und
ich auch :-D
Guten Appetit wünscht Saarbini am 03.01.12

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