unsere gesammelten Kürbis-Rezepte und Kürbis-Tipps - lecker und erprobt

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Weltrekord: 440 kg dpa
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So groß, rund und plump Kürbisse auch wirken, sie sind die idealen Diätbegleiter. Der hohe Gehalt an Kalium und Wasser (90-95%), steht niedrigem Zucker- und Fruchtsäuregehalt gegenüber, wodurch der Kürbis entwässert. Nebenbei hat er einen hohen Vitamin-A Gehalt. Also, viele Gründe, jetzt zuzuschlagen und Kürbisse kaufen.
Ausserdem kann man den ausgehöhlten Kürbis derzeit auch noch sehr dekorativ mit einem geschnitzten Gruselgesicht verzieren und abends mit einer Kerze eine schaurig schöne Halloween-Atmosphäre zaubern. Aushöhlen ist nicht schwer: Übrigens gehört nicht nur der Rekordkürbis links ins Guinness-Buch der Rekorde, sondern jeder Kürbis als: die dickste Beere. Der Kürbis gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Anhand archäologischer Funde in Mexiko wird vermutet, daß der öl- und eiweißhaltige Kürbissamen den Mexikanern schon vor 8000 Jahren als Nahrungsmittel diente. Kürbis mal anders Butternut und Muskatkürbis *********************************************************** (aid) - Mit den Sorten "Butternut" und "Muskatkürbis" halten im Herbst zwei besonders aromatische Moschuskürbisse Einzug in die Küche. Der nussig bis buttrig schmeckende Butternut ist birnenförmig. Der mattgelbe bis dunkelgrüne Muskatkürbis ist stark gerippt. Der Name lässt erahnen, wie er schmeckt.Beide Kürbissorten haben durch ein festes, intensiv gelbes Fruchtfleisch sowie ein feines Aroma. "Der Butternuss-Kürbis ist nicht nur geschmacklich und wegen seiner festfleischigen Konsistenz ein hervorragender Speisekürbis. Er hat wenig Kerne und Schale und eignet sich gut auch für kleine Haushalte. Mit einem Gewicht von ein bis drei Kilo kann er in ein bis zwei Mahlzeiten verbraucht werden", so Kürbisanbauerin Britta Bötel aus Börßum in Niedersachsen. Der Muskatkürbis ist aufgrund seines Gewichts bis zu 35 Kilo im Handel auch in Teilen erhältlich. "Sowohl der Butternut als auch der Muskatkürbis sind wahre Allrounder in der Küche. Sie eignen sich für Suppen, Eintöpfe aber auch zum süß-sauren Einlegen oder für süße Aufläufe". Besonders schmackhafte Kombinationen ergeben sich mit Hähnchen und Curry, mit Ingwer, Apfel, Cranberries, Orangen, Möhren, Kartoffeln, Chili, Parmesan oder Speck. Innerhalb der Sorte Butternut, die aufgrund ihrer Form auch Birnenkürbis heißt, gibt es noch rund 30 bis 40 verschiedene Untersorten. Neben frühen und mittelfrühen Sorten wie "Ponca" und "Mathilda" gehört auch die grün-beige gestreifte Spätsorte "Barbara" dazu. aidIra Schneider Bunt und rund Kürbis ist vielseitig *********************************************************** (aid) - Jetzt beginnt die Kürbiszeit. Bald leuchten die gelborangen Riesen wieder, die man nicht nur als Halloween-Schmuck, sondern auch als Speisekürbis schätzt."Das "Arme-Leute-Gemüse" von einst erfreut sich in privaten Küchen und in der Sternegastronomie seit drei bis vier Jahren großer Beliebtheit. Der Kürbis ist eine der vielseitigsten Herbstfrüchte und hat definitiv mehr zu bieten als nur eine orange Fratze", sagt die Kürbisanbauerin Britta Bötel aus Börßum in Niedersachsen. Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und stammt ursprünglich aus Südamerika. Inzwischen wird er fast überall angebaut. Weltweit gibt es rund 850 verschiedene Sorten, die sich in Form, Farbe, Geschmack und Oberflächenstruktur voneinander unterscheiden. "Vom kleinen Zierkürbis mit 50 Gramm bis zum Schwergewicht von 400 Kilogramm reicht die Vielfalt der Kürbisse, die im Übrigen botanisch zu den Beerenfrüchten gehören und mit Melone und Gurke eng verwandt sind", so Britta Bötel. Kürbis lässt sich grillen, braten, füllen und überbacken, dünsten, kochen, einlegen oder pürieren. Kürbisse harmonieren - mal süß, mal herzhaft - mit vielen Gewürzen, Kräutern, Obst- und Gemüsesorten und nehmen schnell deren Aroma an. Auch als Rohkost-Salat lassen sich bestimmte Kürbissorten gut genießen und mit getrockneten und gerösteten Kürbiskernen verfeinern. Die bekanntesten Sorten sind der Hokkaido, der Butternut oder die Butternuss, der Muskatkürbis, der Spaghetti-Kürbis und der Kappenkürbis (auch Bischofsmütze oder Türkenturban genannt). Kürbisanbauer unterscheiden grob zwischen Sommerkürbissen und Winterkürbissen. Winterkürbisse werden ausgereift geerntet und halten sich in der Regel den ganzen Winter. Die Lagerzeit ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich, bis zu acht Monaten sind möglich. aidIra Schneider Hokkaido tanzt aus der Reihe Nährwert verschiedener Kürbissorten *********************************************************** (aid) - Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Das verraten bereits die vielfältigen Farben und Formen der über 800 bekannten Sorten. Einer aktuellen Untersuchung zufolge unterscheiden sich Gelber Riese, Muskatkürbis und Co. aber auch im Nährwert voneinander. Insbesondere der japanische Hokkaido fällt aus der Reihe. Er enthält deutlich mehr Nährstoffe und Kalorien als andere Winterkürbisse. Sein Kohlenhydratgehalt beispielsweise ist eher mit dem von Erbsen oder Zuckermais zu vergleichen, was vor allem auf einen hohen Stärkeanteil zurückzuführen ist. Auch in Bezug auf Vitamine sorgt der Hokkaido für Überraschungen. So ist sein Beta-Carotin-Gehalt siebenmal höher als der eines Laternenkürbisses."Eine Ergänzung beziehungsweise Neubewertung gängiger Nährwerttabellen wäre daher wünschenswert", fordert Professor Antal Bognar, Stuttgart, der neben dem Hokkaido noch fünf weitere Winterkürbissorten untersucht hat. Bislang unterscheidet die Lebensmitteltabelle Souci-Fachmann-Kraut aber lediglich zwischen Riesen- und Gartenkürbissen. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass deren Angaben zum Teil sehr stark von den aktuellen Untersuchungsergebnissen zu einzelnen Kürbissorten abweichen. Wer den Nährwert einer Kürbissuppe berechnen will, sollte neben der Sorte aber auch die Art der Zubereitung berücksichtigen. Denn 30-minütiges Garen zerstört bis zu 27 Prozent der hitzeempfindlichen Vitamine. Zusätzlich kommt es beim Kochen zu Auslaugverlusten, die auch alle anderen Vitamine und Inhaltsstoffe betreffen. Wer die Restgarflüssigkeit anschließend nicht weiterverwendet, dem entgehen bis zu 35 Prozent der Vitamine und Mineralstoffe. aid, Larissa Kessner |
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