Kartoffelsalat im Test
Mit Essig und Öl ist er kalorienärmer
(aid) - Viele genießen zum Grillfleisch einen leckeren Kartoffelsalat.
Erfreulicherweise sind die Produkte aus dem Supermarkt in der Regel frei von Schadstoffen und überzeugen im Geschmack. Das hat
eine Untersuchung von Stiftung Warentest ergeben. Im Labor nahmen die Lebensmittelprüfer 22 abgepackte Kartoffelsalate unter die
Lupe. Jedes zweite Produkt bekam die Note "gut", zehn waren "befriedigend". Nur ein Bio-Salat wurde als "ausreichend" beurteilt, da ein
erhöhter Keimgehalt nachweisbar war.
Bei zwei Dritteln der Produkte fanden die Tester geringfügige Mängel wie Kartoffelaugen, dunkle Stellen, graue Scheiben und einen
leicht alter Geschmack. In der Regel ist eine Portion Kartoffelsalat sehr kalorienreich - vor allem die norddeutsche Variante mit
Mayonnaise oder Salatcreme.
Auch Light-Produkte machen da keine Ausnahme.
In Kombination mit Bratwürstchen und Steak wird die Mahlzeit zu einer Kalorienbombe. Eine leichtere Alternative ist die süddeutsche
Spezialität mit Essig und Öl als Dressing.
Wer den Kartoffelsalat selbst zubereitet, kann bewusst auf die Linie achten.
Die fest kochenden Kartoffeln werden erst nach
dem Kochen gepellt und mit Essig und Öl oder Joghurt angerichtet.
Mit klein geschnittenen Gurken, Paprika, Ei oder Zwiebeln kann
der Salat je nach Geschmack verfeinert werden.