Zitronenkuchen in der Literatur

| Gloria Cross hatte drei Ehemänner verschlissen. Alle waren Millionäre gewesen, auch Honeys Vater. Er hatte sich mit einer schicken jungen
Frau nach Connecticut abgesetzt. Unbeirrt hatte ihre Mutter ihn auf Unterhaltszahlungen verklagt, den Prozess gewonnen, sich einen neuen Millionär geangelt und ein Glas auf ihren
Exmann getrunken, nachdem der in den Flitterwochen im Bett sein Leben ausgehaucht hatte. "Ein sehr passendes Ene für einen Mann, der die Frauen geliebt hat",
war der Kommentar ihrer Mutter gewesen. In jener Nacht hatte sie zwei Flaschen Krug-Champagner geleert und einen ganzen Zitronen-Baiser-Kuchen verzehrt. Das war ihr
Lieblingskuchen. Bis heute.
Jean G. Goodhind in Mord ist schlecht fürs Geschäft
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