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Kohl hat ganz zu Unrecht einen schlechten Ruf.
Blumenkohl:
Frischer Blumenkohl hat fest geschlossene Röschen.
Brokkoli: Frischer Brokkoli hat eine kräftig grüne Farbe - gelbliche Blütenknospen deuten darauf hin, daß er zu spät geerntet, oder überlagert wurde. Er sollte nie in Fett angebraten oder gedünstet werden, da er dann zäh wird. Brokkoli kann man kühl etwas 2 Tage lang lagern. Essbar sind nicht nur die Röschen, sondern auch die kleinen Blättchen uns Stiele. Beim Brokkoli bitte keinen Zitronensaft ins Kochwasser geben, wie beim Blumenkohl, da Brokkoli sonst seine Farbe einbüsst. Chinakohl: Chinakohl ist so zart, daß er eher ein Salat, als ein Kohl ist und man ihn gut roh essen kann. Anders als herkömmlicher Salat, bleibt er aber - auch zubereietet - länger knackig und Reste vom Mittagessen schmecken auch zum Abendbrot noch. (was man von einem Kopfsalat sicher kaum erwartet) Kohlrabi: beim Einkauf muß man darauf achten, daß man kleine Knollen nimmt, da die großen oft holzig sind Romanesco ist der grüne Bruder des Blumenkohls. Allerdings sieht er irgendwie witziger aus, ist würziger und feiner als sein weißer Bruder. Kühl gelagert hält er sich 2 - 3 Tage. Rotkohl:
bleibt rot, wenn man einen Schuß Essig mitkocht
Rotkohl wird sämig (wenn man es mag), wenn man etwas Reis mitkocht Rotkohl - farbiges WintergemüseVitaminreich durch die kalten Tage *********************************************************** (aid) - Rotkohl zählt wie Weißkohl zu den Kopfkohlarten und ist - roh wie gekocht - eines der beliebtesten Gemüse in Deutschland. Abgesehen von Farbe und Größe unterscheidet sich Rotkohl von Weißkohl durch einen etwas feineren und süßeren Geschmack sowie durch die rote Farbe, die dem Farbstoff Anthocyan zu verdanken ist. Botanisch handelt es sich bei den mittelgroßen, festen Köpfen um gestauchte Pflanzensprosse, die je nach pH-Wert des Bodens eher rote oder blaue Kohlblätter ausbilden. So ist die Blattfarbe in sauren Böden eher rot, in alkalischen Böden bläulich. Je nach Region und Zubereitungsart ist der Kohl daher auch als Blaukraut bekannt. Beim Kochen kann die rote Farbe durch Zugabe von Essig oder Äpfeln noch betont werden. Gibt man dagegen etwas Natron ins Kochwasser, wird die blaue Farbe des Kohls verstärkt. Als typisches Wintergemüse ist der mit Gewürzen wie Nelken, Muskat, Wacholder oder Lorbeerblättern gedünstete Rotkohl als Beilage zu deftigen Gerichten und zu Wild beliebt. Reich an Vitaminen, vor allem Vitamin C, und Mineralstoffen wirkt das Wintergemüse durch den Stoff Azetylcholin außerdem anregend und verdauungsfördernd. Rotkohl stammt wie die anderen Kohlarten vom Wildkohl ab, der noch heute an den Mittelmeerküsten zu finden ist. Handelsüblicher Rotkohl kommt fast ausschließlich aus heimischer Produktion. So werden die verschiedenen frühen, mittelfrühen wie späten Sorten das ganze Jahr über angebaut. Da Rotkohl gute Lagereigenschaften hat, können Verbraucher die Köpfe ohne weiteres auch zu Hause in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank zwei bis drei Wochen aufbewahren., Ira Schneider Spitzkohl: muß nur 10-12 Minuten gegart werden schmeckt weniger streng nach Kohl, als seine "Verwandten" - äußere Blätter sollte man dafür allerdings entfernen Weißkohl Weißkohl - winterliche Delikatesse (aid) - Im Sommer als Krautsalat in aller Munde, macht in den Wintermonaten der vitamin- und mineralstoffreiche Kohlkopf als warme Mahlzeit in Form von Kohlrouladen oder Sauerkraut Appetit. Nicht nur mit deftigem Fleisch, sondern auch fruchtig-raffiniert mit Ananas, Äpfeln und Rosinen ist er eine Delikatesse. Obwohl man vor allem den Deutschen im Ausland eine Vorliebe für das Gemüse nachsagt und ihnen sogar den Spitz-Namen "krauts" verpasste, ist Weißkohl nicht nur hierzulande beliebt. In Osteuropa, Asien, Afrika, Amerika und Australien wird der Kohl ebenfalls angebaut und ist als Salat, frisches oder saures Gemüse Bestandteil vieler Nationalküchen. Besonders in früheren Zeiten - als es im Winter kein frisches Obst und Salat gab - schützte Sauerkraut die Menschen vor Vitaminmangel. Aufgrund seines hohen Vitamin C- und Kalium-Anteils ist es auch heute noch ein ideales Wintergericht.Nach wie vor schätzt man das kalorienarme, mithilfe von Milchsäure vergorene Gemüse außerdem wegen seiner probiotischen Wirkung auf die Darmflora. Frisch als lose und verpackte Ware oder verarbeitet und konserviert wird der Kohlkopf, den man im Rheinland auch Kappes nennt, das ganze Jahr über angeboten. So kennt man beispielsweise Spitzkohl, ein zartes Frühlings- und Sommer-Gemüse, als Sonderform des Weißkohls. Auch das so genannte Filderkraut ist eine besondere Spitzkohl-Sorte, die aus dem Stuttgarter Raum stammt und wegen seiner schweren, spitzen Köpfe gerne für die Sauerkrautproduktion eingesetzt wird.
Mit Kohl fit durch den Winter Abwechslungsreiches Gemüse für kreative Köche *********************************************************** (aid) - Norddeutsche lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die "Krauts" genannt. Wer bei Kohl aber nur an Eintöpfe denkt, irrt sich gewaltig, denn das Gemüse lässt sich vielseitig verwenden. Von gutbürgerlich, über asiatisch bis mediterran - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und entsprechend der Saison eingekauft, schonen Kohlgemüse auch die Haushaltskasse. Jetzt haben Wirsing, Weiß- und Rotkohl ihre Hauptsaison. Später im Winter, wenn der erste Frost einsetzt, kommen Rosen- und Grünkohl dazu. Der Sommer ist dagegen Haupterntezeit für Kohlrabi, Broccoli, Blumen- und Chinakohl. Sauerkraut wird im Herbst aus Weiß- oder Spitzkohl hergestellt und gibt es dann das ganze Jahr über.Die Familie der Kohlgemüse ist groß und jede Art hat einen typischen Geschmack und ihr charakteristisches Aussehen. Am mildesten sind Blumenkohl und Kohlrabi, am intensivsten schmecken Grünkohl und Wirsing. Ernährungsphysiologisch gesehen ist Kohlgemüse ideal, denn es enthält kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Der Vitamin-C-Gehalt ist teilweise so hoch, dass sich der Tagesbedarf bereits mit einer Portion decken lässt. Neben Vitamin C enthalten die meisten Arten auch erhebliche Mengen an Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium. Ein weiterer Pluspunkt sind die sogenannten Glucosinolate. Sie bedingen den würzigen Geschmack und regen Entgiftungsfunktionen des Körpers an, weshalb der reichliche Verzehr von Kohlgemüse vermutlich das Krebsrisiko senken kann. Da diese Substanzen hitzeempfindlich und wasserlöslich sind, sollte Kohlgemüse - wenn überhaupt - nur kurz und mit wenig Wasser gegart werden. aid, Dr. Maike Groeneveld |
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Mal schauen, was es bei ebay in Sachen Kohl gibt?!