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Hausfrauenseite -> Kinder -> Schulkinder -> Lernen ohne Chaos

 

Lernen ohne Chaos

ein Lerntipp von Anja

Kinder lieben Chaos.
Jedenfalls macht es oft den Eindruck, wenn man einen Blick in ihre Zimmer wirft und Eltern über mangelnde Ordnungsliebe stöhnen hört. (c:
Was beim Spielen durchaus kreativ sein kann, führt in der Schule unweigerlich zu Problemen.
Ein fester Platz, an dem die Hausaufgaben erledigt und für die Schule gelernt wird, ist wichtig. Ob das nun der Küchentisch oder ein Schreibtisch im eigenen Zimmer ist, ist nicht nur vom Alter des Kindes sondern auch vom persönlichen Lernverhalten abhängig. Benötigte Unterlagen und Hilfsmittel sollten aber unmittelbar griffbereit sein, damit die Suche nach einem Lineal oder dem Wörterbuch nicht zu einer längeren Unterbrechung für eine Suchexpedition durch's Haus führt. Laute Musikbeschallung, nebenbei laufender Fernseher, streitende Geschwister oder Unterbrechungen durch Telefon- oder Türklingel lassen die Konzentration immer wieder abschweifen. Je ruhiger der Lernplatz, desto schneller lassen sich Hausaufgaben & Co. erledigen.
Wenn die Schultasche für den nächsten Tag direkt nach den Hausaufgaben gepackt wird, fällt rechtzeitig auf, wenn ein Heft voll ist oder Patronen leer sind: dann ist Zeit genug, für Nachschub zu sorgen. Vor'm Schlafengehen haben Schreibwarengeschäfte meistens schon geschlossen und vor der Schule noch nicht geöffnet. (c:
Was für die meisten Grundschulkinder Pflicht ist, wird auf den weiterführenden Schulen schnell als uncool abgestempelt: Hausaufgabenhefte. Es muß keineswegs das teure Spezialheft aus den einschlägigen Merchandise-Verlagen sein, ein simples Oktavheft leistet den gleichen Dienst. Dort hinein können neben den Hausaufgaben Änderungen im Stundenplan, benötigte Materialien etc. eingetragen werden. (Das reduziert auch die täglichen Telefonkosten für "Was hatten wir in Bio auf?"-Anrufe...)

Es gibt jede Menge Fachliteratur zum Thema "Lernen lernen" mit ausführlichen Tipps zur Lern-Platz-Gestaltung, Lernmethoden etc.
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