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Kalorien
100 Gramm Nüsse enthalten 550 Kalorien, sind aber gut für die Nerven und
reduzieren Stress, da sie viel Vitamin B1 (Thiamin) und B2 (Niacin) enthalten.
Schimmel
- sollte man beim ersten Anzeichen auf Schimmel lieber sofort wegwerfen, da
schimmelige Nüsse, Pistazien, Mandeln, Feigen und Muskatnüsse
krebserzeugende Aflotoxine enthalten
Walnüsse
Wenn Dich das Verlangen nach Fett quält, sind Walnüsse die 1. Wahl!
Denn sie sorgen dafür, dass die Arterien elastisch bleiben und schützen derart vor
Herzerkrankungen. Ein Effekt, der bei Olivenöl nicht festgestellt werden konnte.
(Test in der Autonomen Universität Barcelona, Spanien)
Walnüsse
Knackige Knabberfrüchte für den Adventsteller
(aid) - Es müssen nicht immer Süßigkeiten sein, auch "Äpfel, Nuss und Mandelkern" gehören traditionell zu den Leckereien in der Weihnachtszeit. So lassen sich zum Beispiel frische Walnüsse bei einem gemütlichen Adventstee herrlich selber knacken. Unter der hellbraunen Außenschale, die sauber und fest verschlossen sein sollte, verbirgt sich bei frischen Walnüssen ein weißgelber Fruchtkern. Eine grau-gelbe Kernfarbe deutet darauf hin, dass das Fett ranzig geworden ist. Walnüsse haben ein herbsüßes Aroma und geben auch weihnachtlichen Salaten oder Obstspeisen eine knackig-nussige Note. Neben frischen Walnüssen gibt es die getrockneten, geschälten oder ungeschälten Samenkerne als Bestandteil von Nussmischungen oder Studentenfutter. Da die Walnuss ursprünglich über Gallien nach Mitteleuropa kam, bezeichnete man sie früher auch gerne als "welsche" oder "keltische Nuss". Heute stammt der überwiegende Teil der Ware aus Kalifornien, den Mittelmeerländern und Chile. Die kleinen Kraftpakete liefern rund 670 Kilokalorien pro 100 Gramm und sind reich an Eiweiß, essenziellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Im Rahmen der Kampagne "5 am Tag" zählen übrigens auch 25 Gramm ungeröstete und ungesalzene Nüsse, also etwa eine halbe Handvoll, als eine Portion Obst und sorgen so im Winter für Abwechslung auf dem Obstteller.
aid, Ira Schneider
Haselnüsse
Kerniges Schalenobst mit Geschichte
(aid) - Geröstete Haselnüsse geben Pralinen, Nussnougatcreme oder Schokolade ein vollmundiges Aroma. Auch in Joghurt, Gebäck und Müsli sind sie - naturbelassen, geschält oder gehackt - ein kerniger Genuss. Schon in der Mittelsteinzeit fanden sich die nahrhaften Schließfrüchte auf dem Speiseplan der Menschen und waren bis zum Beginn des Getreideanbaus in der Jungsteinzeit ein wichtiges Nahrungsmittel in der kalten Jahreszeit. Ursprünglich stammt die Haselnuss aus Kleinasien und gelangte über Griechenland nach Europa. Die botanische Bezeichnung des Haselnuss-Strauchs, Corylus avellana, erinnert daran, dass die Römer die Pflanzenart aus der Familie der Birkengewächse nach Italien brachten und in der Provinz Avellino kultivierten.
Die kleinen, eiförmigen Nüsse sind hellbraun bis rötlich gefärbt und besitzen eine dünne, holzige Schale. Man unterscheidet heute zwei Arten von Haselnüssen: Als Lambertnüsse werden die länglichen Formen, als Zellernüsse die rundlichen Formen bezeichnet. Die Hauptanbaugebiete der kernigen Nuss, die früher auch gerne als "Welschhasel" oder "nordische Mandel" bezeichnet wurde, liegen in den Mittelmeerländern, der Türkei und den USA. Frische Nüsse sind innen weiß und besitzen keinen größeren Hohlraum. Sie müssen luftig gelagert werden, da die Kerne teilweise noch feucht sind und leicht schimmeln. Wer die fettreichen Nüsse über zwölf Grad Celsius lagert, läuft Gefahr, dass sie schnell ranzig werden. Mit rund 700 Kalorien pro 100 Gramm und einem Fettanteil von über 61 Prozent ist die Haselnuss eine der energiereichsten Schalenfrüchte. Sie besitzt einen hohen Anteil an lebensnotwendigen Fettsäuren und ist reich an Vitamin E.
aid, Ira Schneider
Macadamia Nuss
Aromareiches Schalenobst aus Australien
(aid) - Die Macadamia-Nuss gilt als aromatischste Nussart der Welt. Von allen Samenkernen enthält sie mit bis zu 77 Prozent den höchsten Fettgehalt. Kenner beschreiben ihren Geschmack als buttrig-fein und bezeichnen sie als "Königin unter den Nüssen". In der gehobenen Confiserie wird sie gerne zur Herstellung von hochwertigen Pralinés und Cremes verwendet. Die runden Früchte wurden erst 1857 in den Regenwäldern Australiens entdeckt und haben ihren Namen dem Wissenschaftler John McAdam zu verdanken. Seitdem ist die "Australnuss", die einer großen Haselnuss sehr ähnlich sieht, zur Delikatesse unter den Schalenfrüchten avanciert. Da die Lagerung der fettreichen Nüsse sehr schwierig ist, werden sie nach der Ernte geschält, getrocknet und vakuumverpackt. Aufgrund der aufwändigen Weiterverarbeitung und gestiegenen Nachfrage gehören Macadamias zu den teuersten Nüssen der Welt. Außer in Australien wird die Schalenfrucht mit dem weiß bis cremefarbigen, milden Nusskern heute auf Hawai, in Süd- und Ostafrika sowie in Südkalifornien und Südamerika angebaut. Der Handel unterscheidet zwei Arten von Macadamia-Nüssen. Die "Macadamia tetraphylla" hat eine raue Schale und eignet sich nicht zum Rösten. Die "Macadamia ternifolia" besitzt eine glattere und etwas dünnere Schale. Mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und rund 700 Kalorien pro 100 Gramm ist die "australische Haselnuss" eine hochwertige und reichhaltige Knabberei. Getrocknet und geröstet, aber auch gesalzen oder kandiert wird die königliche Nuss in den Regalen angeboten. Sie schmeckt nicht nur in süßen Speisen, sondern passt auch vorzüglich zu herzhaften Salaten.
aid, Ira Schneider
Paranüsse
Wildwachsendes Schalenobst aus Südamerika
(aid) - Neben Kakao und Vanille ist auch die Paranuss eine Delikatesse aus den Regenwaldgebieten Südamerikas. Weitere Namen für die Schalenfrucht, die nach dem brasilianischen Bundesstaat "Pará" benannt wurde, sind "Brasilnuss" und "Amazonasmandel". Die dreikantigen Nüsse, die leicht erdig und mandelartig schmecken, sind die Samen des Yuviabaums. In den Urwäldern Brasiliens, Perus, Boliviens und Venezuelas gedeihen die steinharten Früchte in einer Kapsel, die einer Kokosnuss gleicht. In ihrem Inneren befinden sich 15 bis 40 Samenkerne, die von einer harten, holzigen Schale umgeben sind. Bricht man die Schale auf, zeigt sich ein weißer Kern mit einer bräunlich-roten Haut. Nach der Trocknung kommen die wildwachsenden Nüsse ungeschält, geschält oder poliert auf den Markt. Im Handel sind sie das ganze Jahr über erhältlich und eignen sich besonders für die Zubereitung von Nussbrot und Salaten. Darüber hinaus sind die Früchte eine beliebte Zutat für Snackartikel und Nussmischungen. Mit einem Fettanteil von 67 Prozent zählen Paranüsse nach Pekannüssen und Macadamias zu den ölhaltigsten Samen und Nüssen. Sie enthalten hochwertige Fettsäuren und Eiweiße sowie viel Kalium, Phosphor und Magnesium. Beim Kauf sollte der Samenkern der Paranüsse weiß und von fester Beschaffenheit sein. Verfärbte Nüsse, die nicht süß-ölig, sondern muffig oder bitter schmecken, sollten nicht mehr gegessen werden. Durch falsche Lagerung können Paranüsse schnell ranzig werden. Neben Pistazien, Erdnüssen und Mandeln sind sie besonders anfällig für Schimmel. Aus der Gruppe der Schimmelpilzgifte sind in den vergangenen Jahren immer wieder die Aflatoxine in die Schlagzeilen geraten. Sie sind giftig und können die Leber schädigen. Paranüsse unterliegen daher EU-weit einer Vorführpflicht: Bei Importen aus bestimmten Drittlandstaaten müssen sich die Nüsse einer Einfuhrkontrolle der Zollämter und Lebensmittelüberwachungsbehörden unterziehen.
aid, Ira Schneider
Pinienkerne
Feines Schalenobst für die südländische Küche
(aid) - Als Zutat für Saucen, Salate oder Kuchen spielen Pinienkerne in der mediterranen, türkischen und arabischen Küche eine bedeutende Rolle. Auch in Deutschland erfreuen sich die geschälten Samen der Pinie großer Beliebtheit. Ihr mandelähnlicher Geschmack mit leicht harzigem Aroma entwickelt sich besonders gut durch leichtes Anrösten in der Pfanne. In der Natur sind die weißgelben Kerne ummantelt von einer braunen Schutzhülle und wachsen als Samen in den Zapfen bestimmter Pinienarten. Nach etwa drei Jahren sind diese vollständig ausgebildet und werden von Hand in den bis zu 30 Meter hohen Bäumen geerntet. Europäische Pinienkerne, die überwiegend aus Spanien kommen, sind wegen ihrer aufwändigen Ernte und Verarbeitung sowie wegen des geringen Baumertrags teuer. Mittlerweile gibt es aber auch preiswerte Pinienkerne aus Asien im Handel zu kaufen. Im Vergleich zu den südeuropäischen sind sie jedoch weniger aromatisch und haben einen höheren Fettgehalt. Man erkennt sie an ihrer dreieckigen Form und ihrer braunen Spitze. Sie stammen von einer anderen Pinienart ab und enthalten höchstens halb so viel Eiweiß und Mineralstoffe wie die spanischen Pinienkerne. Von allen Nüssen enthalten Pinienkerne mit das meiste Vitamin B1, außerdem Niacin, Vitamin B2, Vitamin A sowie die Mineralstoffe Phosphor, Kalzium und Eisen. Geschält, gewaschen, gebürstet und sortiert werden sie überwiegend als ganze Samenkerne angeboten. Da sie leicht ranzig werden, müssen sie rasch verbraucht werden.
aid, Ira Schneider
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(aid)
- Nüsse sind vor allem in der dunklen Jahreszeit beliebt. Sie schmecken in
Plätzchen, Kuchen, ausgefallenen Broten oder als Knabberei für zwischendurch. In
der herzhaften Küche werden sie zur geschmacklichen Abrundung von Salaten oder
Geflügel eingesetzt und mit Kokosmilch lassen sich viele orientalische Gerichte
verfeinern. Nüsse sind nicht nur vielseitig, sondern auch gesund. Sie
versorgen den Körper mit wertvollem Eiweiß, Kohlenhydraten und Ballaststoffen
sowie Vitaminen und Mineralstoffen. Die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren
wirken sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System und die Blutfettwerte aus. Auf
Grund des hohen Kaloriengehalts empfiehlt es sich aber, nur kleine Mengen zu
essen.
Botanisch gesehen zählen die Nüsse zu den Früchten, besitzen aber eine verholzte
Schale. Die meisten Sorten lassen sich am besten mit einem klassischen
Zangennussknacker öffnen. Ist die Walnuss besonders hartnäckig, legt man sie
für eine Stunde ins Gefrierfach. Die niedrigen Temperaturen verändern die
Struktur der Schale, so dass sie leichter zu knacken ist. Bei der Kokosnuss ist
das Öffnen etwas schwieriger. Es empfiehlt sich, in zwei der drei Augen, wie die
dunklen Keimstellen genannt werden, einen Nagel zu schlagen. Man lässt das
Fruchtwasser ablaufen und kann dann mit einem Hammer die Schale aufschlagen.
Nüsse sind leicht verderblich und sollten daher kühl, trocken, dunkel und luftig
gelagert werden. Das gilt vor allem für geschälte, geriebene oder gehackte Ware.
Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Kerne ranzig werden, schimmeln und
gesundheitsschädliche Stoffe bilden. Die Krebs erregenden Aflatoxine sind dabei
besonders gefährlich.
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