- Eier kochen:
Es gibt 2 Methoden
1. Die Eier in einen Topf legen, mit Wasser bedecken und kalt aufsetzen. Die Zeit wird gemessen, sobald kleine Bläschen aufsteigen Der Vorteil ist, daß die Eier nicht platzen und nicht angepiekt werden müssen
flüssig 3-4 Minuten
weich 4-5 Minuten
hart 6-8 Minuten
2. Die Eier an der stumpfen Seite anpieken, in kochendes Wasser legen und die Kochzeit messen. Nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken, da sich sonst die Haut nicht vom Ei lösen läßt.
flüssig 4-5 Minuten
weich 6-7 Minuten
hart 10 Minuten
Wenn Eier im Topf platzen, schnell etwas Essig oder Öl in den Topf geben, dann läuft das Ei nicht so aus.
Sobald Eier einmal gekocht worden sind, kann man sie durch erneutes Kochen nicht härter bekommen!
Hartgekochte Eier verfärben sich am Dotterrand manchmal bläulich, was aber nichts mit der Frische des Eis zu tun hat. Das feine Häutchen rund ums Dotter ist sehr empfindlich und wird durch den Kochvorgang manchmal zerstört - dadurch kommt es zu einer harmlosen "biochemischen Reaktion".
Zum Kochen sollte man zimmerwarme Eier nehmen - wenn man Eier direkt aus dem Kühlschrank in das sprudelnde Wasser gibt, platzen die Schalen schneller auf.
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- Eier anstechen
Eier sticht man am runden Ende an
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- Eier pellen
hartgekochte Eier lassen sich auf jeden Fall leicht pellen wenn man diese für kurze Zeit in heisses Wasser legt. Selbst Eier die ich vergessen hatte abzuschrecken oder die im Kühlschrank waren lassen sich so - warmgemacht - pellen.
Sue am 26.02.00
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- Eischnee:
Den Zucker bei süßem Eischnee erst nach dem Schlagen unterrühren, da Zucker, wenn man ihn in das flüssige Eiklar gibt, diesem das Wasser entzieht und er sich deutlich schlechter schlagen lässt.
wird schneller fest, wenn man einen Tropfen Essig oder Zitronensaft, oder eine Prise Salz dazu gibt
Einen Schuss Wasser dazu, dann schlagen. Es verbessert die Konsistenz. Eiweiss das sich nur schwer steif schlagen lässt, bekommt einen Spritzer Zitrone oder eine Prise Salz.
Richie
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- Eigelb/Eiweiß aufbewahren
kann man mehrere Tage frisch halten, wenn man es mit Wasser bedeckt.
Das Eigelb aufbewahren
in einem Gefäss mit wenig kaltem Wasser
(Eigelb muss bedeckt sein mit Wasser).
Zugedeckt hält es so im Kühlschrank 2 - 3 Tage, oder mit einer Schicht Öl
bedeckt 2 Wochen im Kühlschrank.
Brokenheart am 21.07.07
Aufbewahrung von rohem Eiweiss
Eiweiss in ein sauberes kleines Glas mit Schraubverschluss füllen und
verschliessen. So ist es im Kühlschrank rund 2 Wochen haltbar.
Brokenheart am 21.07.07
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- Die Frische:
es gibt 2 Methoden um festzustellen, wie frisch ein Ei ist:
1. die Schwimmprobe des Eis im Wasserglas
frisch gelegt, das Ei sinkt zu Boden und bleibt liegen
7 Tage alt, das Ei sinkt zu Boden und richtet sich auf
3 Wochen alt, das Ei schwimmt an der Oberfläche
2. Aufschlagprobe (das Ei wird geöffnet und auf einen Teller gegeben)
frisch gelegt, das Eiweiß steht fest um das Eigelb
7 Tage alt, das Eiweiß zerfließt am äußeren Rand
3 Wochen alt, das Eiweiß zerfließt
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- Gekocht, oder roh?
Gekochtes Ei dreht sich schnell, ein rohes Ei dreht sich langsam.
Ei auf einer Tischplatte um die eigene Achse drehen lassen und schauen, ob es sich nun schnell oder langsam dreht
der Tip kommt von Aleksandra
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- Eier lagern
rohe Eier
kann man 2 Wochen in der Speisekammer oder 3 - 4 Wochen im Kühlschrank aufbewahren
hartgekochte Eier
kann man 3 bis 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren
rohes Eigelb
kann man eingetuppert, oder mit kaltem Wasser übergossen, zugedeckt 2 - 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren
rohes Eiweiß
hält im Schraubglas oder der Tupperdose, jeweils im Kühlschrank bis zu 2 Wochen
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- Haltbarkeit Eier
Gerne lege ich Eier in die dafür vorgesehenen Fächer im Kühlschrank und raus
aus der Schachtel. Aber damit hab ich keine Ahnung über das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Deshalb ziehe ich den Aufkleber auf der Eierschachtel ganz vorsichtig ab und
klebe ihn immer aktuell zu den neuen Eiern vorne ans Eierfach.
Lässt sich rückstandlos entfernen und ich hab eine gute Kontrolle, da wir oft
mehrere Tage keine Eier verbrauchen.
Gisela am 29.04.06
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- Eiweiß einfrieren
das Einfrieren von Eiweiß ist ganz simpel: in einen fürs Einfrieren
geeigneten Behälter geben, gut verschließen, und ab damit in die
Gefriertruhe oder Gefrierschrank. Vielleicht kann man auch auf einem
entsprechenden Aufkleber die Anzahl der Eiweiße und das Einfrierdatum
vermerken, um ganz sicher zu gehen. Man kann auch durchaus nachträglich
frisches Eiweiß auf das bereits gefrorene geben und einfrieren.
Gruß, Gudrun am 14.04.03
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- Hygienetipps rund ums Ei
(aid) Wie alt ist dieses Ei? Müssen Eier immer in den Kühlschrank? Welches Ei nehme ich für rohe Speisen? Gerade beim Umgang mit Eiern im Haushalt ist es notwendig einige Regeln zu kennen. Denn Eier können Salmonellen enthalten oder damit behaftet sein und im schlimmsten Fall eine Salmonellenerkrankung verursachen. Der aid infodienst, Bonn, gibt daher Tipps zum Umgang mit Eiern im Haushalt.
Hühnereier können mit Salmonellen behaftet sein. In den Eiern sorgt zunächst ein Enzymsystem dafür, dass sich diese nicht vermehren können. Nach etwa 10 Tagen verliert dieses Schutzsystem jedoch an Wirkung. Dies geht umso schneller je höher die Lagerungstemperatur und je geringer die Luftfeuchtigkeit ist.
Lagern Sie Eier daher immer im Kühlschrank, denn bei Kühlschranktemperaturen können sich Salmonellen nur noch langsam vermehren.
Waschen Sie Eier nicht, denn das zerstört die Schutzschicht auf der Eischale.
Achten Sie schon beim Einkauf auf die Frische der Eier. Wenn das Legedatum aufgedruckt ist, ist dies einfach. Ansonsten wird ein Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Rechnen Sie von diesem Datum 28 Tage zurück erhalten Sie das Legedatum. Eier, die älter als 10 Tage sind sollten nur noch gut durch erhitzt gegessen werden. Für Speisen, die nicht mehr erhitzt werden wie Mayonnaise, Mousse au Chocolat, Torten mit Eiercremefüllung oder Tiramisu sollten die Eier innerhalb der ersten 10 Tage verwendet sein.
Außerdem sollten solche Speisen möglichst sofort verzehrt oder gut gekühlt werden.
Übrigens müssen Eier ab dem 18. Tag nach dem Legen im Handel gekühlt werden.
Um frische Eier von alten zu unterscheiden reicht ein kleiner Trick: In einem Glas mit Wasser schwimmen alte Eier nach oben, frische Eier sinken zu Boden.
Aber auch noch beim Aufschlagen können Sie erkennen wie frisch ein Ei ist. Beim frischen Ei ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar deutlich in zwei Zonen geteilt. Bei einem mindestens 7 Tage alten Ei verläuft das Eiklar. Mindestens 4 Wochen alt ist ein Ei, wenn der Dotter flach und das Eiklar wässrig ist.
Woher ein Ei kommt können Sie am Erzeugercode erkennen, der auf jedem Ei aufgedruckt ist. Die erste Nummer gibt an wie die Hühner gehalten wurden: 0 steht für Öko, 1 für Freilandhaltung, 2 für Bodenhaltung und 3 für Käfighaltung. Dann folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. DE steht dabei für Deutschland. Die nächsten Zahlen geben den Legebetrieb und die Stallnummer an.
aid, Heike Rapp am 07.01.04
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- Gelingtipps von Baiser bis Zabaione
(aid) - Zu Ostern haben Eier Hochkonjunktur in der Küche.
Sie lassen
sich nicht nur kochen und dekorativ färben, sondern auch zum Binden und Lockern von Speisen einsetzen. Klassische Soßen wie die Mayonnaise oder Hollandaise verdanken dem Eidotter ihren feinen Charakter. Das Lecithin im Eigelb bewirkt, dass sich Wasser- und Fettbestandteile gleichmäßig miteinander verbinden. Außerdem verfestigen sich unter Einfluss von Wärme die Proteine und binden Flüssigkeit. Um zu vermeiden, dass der Eidotter in heißen Soßen gerinnt, verrührt man ihn zunächst mit einem Teil warmer Flüssigkeit und gibt ihn erst anschließend dazu. Damit die Soße glatt und gebunden bleibt, ist ein Aufkochen tabu. Viele Sterneköche schätzen eine aufgeschlagene Schaum-Soße, auch Sabayon genannt. Herzhaft oder süß passt sie zu Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse oder Obst. Für die traditionell italienische Zabaione werden Marsala-Wein, frische Eigelbe und Zucker schaumig gerührt und im Wasserbad langsam erwärmt. Die Zubereitung wird so lange weitergeschlagen, bis sie eine cremige Textur aufweist. Während bei emulgierten Soßen und Sabayons das Eigelb die Hauptrolle spielt, rückt bei Baiser, Biskuit und Soufflee das Eiweiß in den Vordergrund. Durch das Aufschlagen des Eiklars mit dem Schneebesen oder Handrührgerät bildet sich eine schaumige Masse. Die Proteine im Eiweiß schließen die eingebrachten Luftblasen ein und lassen den Eischnee entstehen. Als besonders heikel gilt die Zubereitung eines Soufflees. Das luftig-leichte Werk ist unter anderem dafür bekannt, dass es gerne vorzeitig in sich zusammenfällt. Wenn man ein paar Dinge beherzigt, gelingt der Eischnee jedoch auch weniger erfahrenen Köchen: Das Eiklar sollte sauber vom Eigelb getrennt werden und am besten in einer Metallschüssel verarbeitet werden, die keine Fettrückstände mehr aufweist. Um Festigkeit und Volumen des Eischnees zu erhöhen, kann man beim Aufschlagen eine Prise Salz, Zucker oder einen Spritzer Zitronensaft zugeben. Eischnee nicht unterrühren, sondern vorsichtig unterheben und sofort weiterverarbeiten. Und nicht zuletzt: Die Backofentür erst nach Ablauf der Backzeit wieder öffnen!
aid, Ira Schneider
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