Monis Hagebutten-RezepteEin Männlein steht im Walde ...Früher konnte jedes Kind dieses Lied auswendig und wusste natürlich, der das Männlein auf einem Bein war. Weißt Du es auch? Klar, es ist die Hagebutte und die ist die Frucht einer Rose. Jetzt im Herbst - und besonders üppig in diesem Jahr - leuchten die meist rot und länglichen Früchten vielen Gartenanlagen, Hecken und an den Waldrändern. Bei Rosenliebhabern findet man Rosen, die längliche, runde, dickbäuchige, kleine, behaarte, rote und schwarze Hagebutten. Gesammelt werden sie, wenn sie weich werden. Am besten ist es, wenn sie schon Frost bekommen haben. Dann musst Du aber flott werden, denn die nun süßer schmeckenden Früchte ernten die Vögel ebenso gerne wie Du. Ich sammle meist im September oder Oktober die wilden Hagebutten, im Garten pflücke ich die ersten manchmal schon Ende August. Wichtig für die Ernte ist, dass die Rosen, egal ob Zuchtform oder Wildling, nicht direkt an der Straße wachsen und vor allen Dingen nicht gespritzt sind.
Für Marmelade nehme ich gerne die Hagebutten von der Rosa rugosa =
Kartoffelrose.
Die Hagebutten sind richtig kleine Vitaminbomben, neben Vitamin A, B,
E und K ist der Vitamin C Gehalt besonders hoch. Also: Los geht's mit dem Sammeln! Nur wie mache ich es mit den Früchten, man hört ja so einige Schauermärchen ... Juckpulver ... schreckliche Arbeit ...
Also für Tee trocknet man die ganze Hagebutte, mit
Kernen, man kann
sie teilen, damit sie schneller trocknen.
Gesüßt wird nach Wunsch.
Die weißen Kerne werden möglichst alle entfernt, aber Vorsicht: Die Kerne haben feine Härchen, die fürchterlich jucken. Deshalb bei der Arbeit nicht mit den Händen ins Gesicht oder an den Hals kommen! Sehr empfindliche Hausfrauen können auch Handschuhe tragen. Will man nicht so viele Hagebutten verarbeiten, kann man sie gut mischen mit Holunderbeeren, Brombeeren, Pflaumen, Äpfeln oder Birnen. |
|
| weitere Rezepte von unserer Kräuterhexe |