Grießplätzchen
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Wir haben November, draußen ist es jetzt feucht, kalt und oft recht
ungemütlich. Da es auch noch so früh dunkel wird halten wir Menschen uns viel
mehr im Haus auf als im Sommer. Für eine angenehme Atmosphäre werden Kerzen
aufgestellt, vielleicht gebastelt, gelesen, Karten gespielt und Tee gekocht.
Alles wunderschön - aber etwas fehlt! Etwas zum Knabbern muss noch her.
In den Geschäften gibt es seit ca. 2 Monaten schon eine große Auswahl an
Weihnachtsgebäck und anderen süßen Knabbereien, die von vielen gerne gekauft
werden.
Ich bin in der Hinsicht sehr altmodisch und finde, dass vor dem 1. Advent
reines Weihnachtsgebäck wie Lebkuchen, Stollen und Spekulatius nicht auf den
Tisch kommen sollten. Das heißt, im November beginne ich Plätzchen zu backen,
die noch sehr "neutral" sind. Ab St. Martin (10.Noember) backe ich
Spritzgebäck und Grießplätzchen.
Spritzgebäck-Rezepte gibt es in jedem Backbuch, aber die leckeren
Grießplätzchen, deren Rezept aus Großmutters-Zeiten stammt, habe ich noch
nirgendwo gefunden. Das Rezept reicht für eine größere Familie und die
Plätzchen halten sich in der Dose gut 4-8 Wochen.
Hier das Rezept:
- 300 Gramm Butter
- 250 Gramm Zucker
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 500 Gramm Mehl (bei Vollkornmehl zusätzlich 1 Ei)
- 1/2 bis 1 Päckchen Backpulver
- 250 Gramm Grieß (Weizengrieß oder Polenta)
- ca 4 Esslöffel Zimt-Zucker, um die Teigkügelchen von einer Seite darin zu wälzen
Alle Zutaten zu einem dicken Kloß verarbeiten und 1 Stunde im Kühlschrank
oder kaltem Flur lagern. 2-3 gefettete Bleche bereitstellen und
Zimt-Zucker-Gemisch auf einen Teller geben. Mit einem Teelöffel nimmt man
den Teig und rollt in den Händen eine Kugel (ca. 2cm Durchmesser). Diese wird
dann kopfüber in den Zimt-Zucker getaucht, dabei etwas platt-gedrückt und auf
ein Blech gesetzt mit der Zimtseite nach oben.
Backzeit: 20-30 Minuten bei 175°C
Serviervorschlag ;-)

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