2 Teelöffel Kräutersalz wer normales Salz nimmt: Kräutersalz ist weniger salzig, also evtl. weniger nehmen
1 Teelöffel gemahlener Pfeffer
1 Lorbeerblatt
1/2 Teelöffel Koriander gemahlen
Ich habe frische Gemüsebrühe genommen - relativ ungesalzen.
Wer keine Gemüsebrühe oder irgendein Gemüsekochwasser da hat, nimmt evtl. besser Wasser als Instant-Gemüsebrühe, denn sonst
verfälscht man sich den Geschmack nur.
Den Grünkern grob zu Mehl mahlen und mit 100 ml kalter Brühe verrühren und quellen lassen.
Die Zwiebel und Knoblauchzehen pellen, kleinschneiden und mit der Butter dünsten.
Ich mache die Grünkernleberwurst in der Pfanne.
Das Lorbeerblatt zugeben und dann den Grünkern unterrühren und mit der restlichen Brühe ablöschen.
Das Mehl saugt die Flüssigkeit recht schnell auf und ich gieße dann immer wieder Sahne nach.
Salz, Pfeffer und Koriander zufügen und leise köcheln (auf 1), bis die Flüssigkeit so ziemlich verbraucht ist - Sahne nachgießen.
Wenn man den halben Becher (oder evtl. auch den ganzen ...) eingearbeitet hat, den Herd ausschalten und die Masse in Ruhe auf
der heißen Platte abkühlen lassen. Ah, das Lorbeerblatt raussuchen, bevor sie abgekühlt ist, denn sie wird dabei noch fester und dann findet man es nicht mehr ...
Ich gebe die Leberwurst nun noch in einen Becher und mixe sie mit dem Passierstab glatt - aber natürlich kann man sie auch
grob essen.
Durch den Sahneanteil - vermute ich mal - bleibt die Grünkernleberwurst auch streichbar, wenn man sie im Kühlschrank aufbewahrt.
Sonst bröckeln selbstgemachte, vegetarische Brotaufstriche ja gerne ein wenig, wenn sie kalt sind und man nimmt sie lieber frühzeitig aus dem
Kühlschrank. Aber das hält sich hier sehr in Grenzen.