die Zwiebeln sind dabei mindestens so lecker wie das Schweinefilet!
Die Mengen kann man beliebig vergrößern und da das Gericht sehr gut vorbereitet werden kann, ist es auch ein Tipp für größere Feste
Das Schweinefilet kalt abwaschen, trockentupfen in ca 2 cm dicke Scheiben schneiden
Ich wasche Fleisch immer ab, um evtl. kleine Knochenstücke, die beim Zerlegen in der Metzgerei entstehen nicht zu übersehen.
Die Zwiebeln pellen und in ca 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Nun braucht man 3 tiefe Teller:
auf den ersten gibt man Mehl
in den 2. gibt man die 3 Eier und verquirlt sie
in den 3. kommt das Paniermehl
(ich erkläre Anfängertauglich :) wer panieren kann, überspringt das hier einfach!)
Nun wälzt man das trockengetupfte Fleisch (Küchenrolle!) erst im Mehl, dann wendet man es von allen Seiten im Ei und zuletzt im
Paniermehl.
In einer Pfanne erhitzt man nun gutes Bratfett und brät die Filetstücke goldbraun ab.
Dafür ist es wichtig, dass die Pfanne nicht zu heiß gemacht wird - wenn der Temperaturregler bis 10 hoch zählt, ist man bei 5 evtl. 6
gut aufgehoben)
Wer zu heiß brät, erreicht nur, dass er innen rohes Fleisch und außen schwarze Panade hat.
Zu kalt gebraten ergibt eine mit Fett vollgesogene weiche Panade.
Es empfiehlt sich, die Fleischstücke in Etappen abzubraten und die fertigen dann gleich auf dem Boden einer Auflaufform zu
verteilen.
Wenn man mit dem Fleisch fertig ist, kann gibt man die Zwiebeln in die heiße Pfanne und brät sie in dem restlichen
Fett schön glasig. Wenn alle Zwiebeln weich sind und die ersten Zwiebeln zu bräunen beginnen, verteilt man den Zucker
über die Zwiebeln, die dadurch ein wenig karamelisieren.
Danach noch Pfeffer und Koriander dazu geben, alles gut verrühren und dann über dem Fleisch verteilen.
Die Sahne verrühre ich nun nach Geschmack mit Salz.
Dazu nicht die Sahne abschmecken, sondern überlegen, wie salzig man es mag - ich brauche eigentlich überhaupt
kein Salz und stelle deshalb immer welches auf den Tisch, wenn ich Gäste habe ... da es dann einigen zu lasch schmeckt.
Die Sahne dann über die Zwiebeln gießen und nun kann man die Auflaufform in den Kühlschrank stellen und alles
schön ziehen lassen. Man kann es aber auch sofort in den Ofen stellen und bei 180° gut eine Stunde lang backen.
Das Zwiebelfilet schmeckt einfach immer göttlich - auch, wenn man es deutlich länger im Ofen brutzeln lässt, oder/und vorher 24 Stunden
im Kühlschrank ziehen lässt. Nur aufpassen, dass die Zwiebeln nicht irgendwann verbrennen :)