Sauerbraten frei Schnauze
- Man nehme und mache und so ...
3/4 l Wasser und 1/4 l Essig aufkochen, Wurzelzeug und eine Zwiebel (grob
zerkleinert), 1 Lorbeerblatt, ein paar Wacholderbeeren, Piment- und
Pfefferkörner, etwas Zucker und Salz nach Geschmack dazugeben, ein paar
Minuten ziehen lassen und dann über ein gut abgehangenes Stück Rinderbraten
gießen. Im Kühlschrank zwei bis drei Tage marinieren lassen, dabei ein- oder
zweimal wenden.
Danach das Fleisch gut trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in
heißem Butterschmalz scharf anbraten; wenn alle Seiten schön braun sind,
gebe ich noch eine Karotte, eine Tomate und ein Stück Lauch ins Bratfett und
schmore sie kurz mit an. Mit der durchgesiebten Marinade ablöschen und den
Braten langsam garen, zwischendurch evtl. noch Sud nachgießen.
Wenn das Fleisch weich ist, herausnehmen und einige Minuten ruhen lassen; in
der Zwischenzeit das Gemüse aus dem Fond entfernen (man kann es auch
pürieren, dann wird die Sauce sämiger) und, je nach Geschmack, einen halben
oder ganzen Saucenlebkuchen in die Sauce bröckeln und auflösen. Nach Bedarf
noch etwas Saucenbinder einrühren, abschmecken und zum Schluss einen Schuss
Sahne zugeben.
Als Beilage gibt es bei uns selbstgemachte Spätzle oder Semmelknödel.
Nudelolli am 29.10.05
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