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Maschenprobe:
Das A und O einer Strickarbeit ist und bleibt die Maschenprobe! (!!!)Jetzt stecken Sie die Maschenprobe rechtwinklig auf ein Bügelbrett und begrenzen mit Hilfe von Stecknadeln ein Quadrat
von 10 X 10 cm. Die Maschen und Reihen zählen Sie innerhalb der Begrenzung aus.
Alternativ können Sie auch eine gekaufte, oder selbstgebastelte Schablone verwenden.
Ergeben sich dann z.B. 20 Maschen pro 10 cm, müssen Sie für ein 60 cm breites Strickstück 120 Maschen anschlagen.
Die Anzahl der benötigten Maschen läßt sich leicht per Dreisatz ausrechnen:
Beispiel:
20 Maschen - 10 cm
X Maschen zu 60 cm
Dann multipliziert man die 20 Maschen mit den 60 cm, teilt durch 10 cm und ist bei 120 Maschen
Fragen zum Dreisatz nehme ich gerne entgegen - Dreisatz und Zinsrechung ist so ziemlich das einzige, was ich in der Mathematik nützlich fand und deshalb wohl auch begriffen habe. Achtung bei Einstellungstests! Da läuft gerne die dämliche Frage, wie lange 6 Schiffe nach Amerika brauchen, wenn 3 Schiffe 5 Tage unterwegs sind...
Vergleichen Sie nun das Ergebnis Ihrer Maschenprobe mit den Angaben in der Anleitung. Sollten durch zu festes oder zu lockeres Stricken Unterschiede entstehen, so können Sie diese durch dickere oder dünnere Nadeln ausgleichen. Verwenden Sie anderes Garn oder möchten Sie eine andere Größe als angegeben stricken, können Sie mit Hilfe der Maschenprobe Ihr Strickteil neu errechnen.