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Kerstin Dirks

 

Kerstin Dirks Kerstin Dirks

Die Sturmjahre der Lilie.
Im Schatten der Französischen Revolution.

Taschenbuch - 341 Seiten - K&C Buchoase

ISBN: 3935469136
Euro 12,60
Klappentext
Frankreich 1789:
Unter schweren Schritten bahnt sich der Pöbel seinen Weg den Hügel ninauf. Feuer in den Herzen der Menschen steigert ihre Wut. Spaten, Äxte und Fackeln schwingen bedrohlich in ihren Händen. Immer wieder erklingt ihr Sprechchor:
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, während sie sich unaufhaltsam dem Chateau Solitude Nocturne nähern.
Jean-Christoph muss fliehen, wenn er nicht Opfer des Aufstands werden will. Doch sein scheinbar treuer Diener hat sich gegen ihn gerichtet und lockt den jungen Adligen in eine Falle ...
"Die Sturmjahre der Lilie" erzählt die Lebensgeschichte des Grafen Jean-Christoph von Lavante. In seiner Kindheit von unheimlichen Visionen heimgesucht und als Teufelsbrut verschrieen, kämpft er Jahre später um Titel, Erbe und um die Liebe seiner Jugendfreundin Annabelle ...

Kerstin Dirks
die 1977 geborene jungautorin entführt den Leser in die märchenhafte Prunkwelt des Adels und in das mysteriöse Reich der Zigeuner zur Zeit der französischen Revolution.

Sturmjahre der Lilie

ISBN: 3935469136

Leseprobe

Jean-Christoph wirkte noch immer zart und feminin, dies wurde durch seine Vorliebe für rosefarbene Kleider unterstützt. Er war schlank und für einen Mann von durchschnittlicher Größe.
Seine Augen waren tiefblau und meist von traurigem Ausdruck. Kannte man ihn nicht, so wirkte er auf den ersten Blick ein wenig sonderbar. Doch lernte man ihn näher kennen und hatte er gute Laune, so konnte er ungemein witzig und charmant sein. Es gab Tage, an denen er seine Schattenseite nach außen kehrte. Wenn er überzeugt war, einen Brief von Annabelle zu erhalten und seine Hoffnungen nicht erfüllt wurden, lief er mit finsterer Miene durch die Gegend. Sprach man ihn dann darauf an, so erhielt man nie eine Antwort.
Schließlich kam der Tag, an dem der junge Graf 23 jahre werden sollte.
Er hatte den Lord gebeten, keine Festlichkeit zu veranstalten, da er den Rummel um seine Person nicht mochte. John William Lancaster hatte die Wünsche des Grafen respektiert, so wartete lediglich der engste Familienkreis an der Tafel auf das Geburtstagskind.
Jean-Christoph war nicht zum Feiern zumute. Er war tief betrübt. Seit langem hatte er keine Nachricht von Annabelle erhalten. In seiner Verzweiflung hatte er ihr wieder und wieder geschrieben, doch nie hatte sie geantwortet. langsam schritt er die Treppen herunter, lief hinüber zum Speisesaal und setzte sich zu den anderen an die lange Tagel. Der Graf lächelte sanft, als er die Torte erblickte, auf der 23 Kerzen brannten.
Seine Familie war guter Laune und er wollte ihnen diese nicht mit seiner Verbitterung verderben.
"Puste die Kerzen aus, mein Sohn, und wünsch dir etwas", bedeutete Lord Lancaster.
Jean-Christoph beugte sich vor, schloss die Augen und blies so stark er konnte. Es gelang ihm alleKerzen mit einem Atemzug auszublasen. "Mach das Annabelle geschrieben hat", wünschte er sich.
Der Kuchen wurde gerade angeschnitten, als der Butler herin kam und sich alle Aufmerksamkeit auf ihn richtete.
"Monsieur Speermark? Ein Brief ist soeben für Euch angekommen."
Jean-Christoph sprang sofort auf. Das war unglaublich. Sollte sein Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen?
"Wo kommt er her?" "Aus Frankreich, Monsieur!" Das konnte doch nur Annabelle sein. Jena-Christoph entriss dem Butler den Brief und setzte sich eiligst an den Tisch. Der Lord war genauso gespannt, wie der junge Graf. Er hoffte von ganzem Herzen, dass die Nachricht von Annabelle war. Dies wäre wahrlich das schönste aller Geburtstagsgeschenke.
Jean-Christophs Hände zitterten vor Aufregung und er bekam den Brief fast nicht auf. Endlich hatte er den Umschlag auseinandergefaltet, aber keine Bilder waren darin. Es handelte sich um einen handschriftlichen Brief.
Der Brief war vom Leibarzt seines Vaters. Er teilte dem jungen Grafen mit, dass der alte Speermark gesundheitlich arg angegriffen sei und man damit rechne, dass er weniger als ein Jahr zu leben hätte. Nun war es der Wunsch des alten Grafen seine gesamte Familie um sich zu versammeln und eine letzte Aussprache mit jedem von ihnen zu führen.
Jean-Christoph legte den Brief langsam nieder. Seine Augen wurden feucht und nahmen einen verzweifelten Ausdruck an. Es tat dem Lord in der Seele weh, das mit ansehen zu müssen.
"Schlechte Nachrichten?", fragte er besorgt.
"Annabelle hat mich vergesen", war das Einzige, was der junge Mann hervorbringen konnte.
Langsam erhob er sich und schritt mit hängendem Kopf zur Tür. Niemand heilt ihn zurück. Stark berührt, aber dennoch unfähig etwas zu tun, sahen ihm die Lancasters hinterher.



Warum ich "Die Sturmjahre der Lilie" schrieb?
Das ist eine längere Geschichte. Schon in der Grundschule habe ich meine Liebe zum Schreiben entdeckt, die zwar nach und nach verblasste, doch dann vor einigen Jahren wieder neu erwachte. Auslöser hierfür war mein damaliges Hobby:
Das Pen & Paper Rollenspiel.
Einigen mag der Begriff Rollenspiel nichts sagen, daher möchte ich kurz erklären, worum es sich hierbei handelt. Man sitzt in gemütlicher Runde beisammen und verkörpert einen Charakter, den man selbst erschaffen hat, lässt diesen in eine Fantasywelt eintauchen und diverse Abenteuer bestehen. Unglaublich aber wahr, dieses Spiel regt die Phantasie stark an und motivierte mich dazu, es wieder mit dem Schreiben zu versuchen. Es faszinierte mich tiefgründige Figuren mit eigenem Innenleben zu erschaffen, über sie nachzudenken und ihre Geschichte aufzuschreiben. Genau das macht für mich den Reiz am Schreiben aus.

Mit "Die Sturmjahre der Lilie" wollte einmal alle Rollenklischees brechen. In den meisten Büchern und Filmen übernimmt der Mann die Rolle des unbezwingbaren Helden, der den Gefahren trotzt und dem niemand etwas anhaben kann. Das Gegenstück dazu, der weibliche Held, ist nun im Aufmarsch und das freut mich persönlich sehr, denn die Frau immer nur in die Opferrolle zu pressen ist auf die Dauer langweilig. In meinem Buch gibt es jedoch weder einen weiblichen noch einen männlichen Superhelden. Im Gegenteil, alle Figuren haben Schwächen. Der Hauptdarsteller zeigt Gefühle und hat Ängste, gerade das macht ihn aber menschlich. Mein Anliegen ist es, über Menschen zu schreiben, die auch wirklich menschlich sind. Ich denke, auch das kann unterhaltsam sein und hoffe, meine Leser sehen das genauso.

Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Roman nicht mit dem Vorsatz schrieb, ihn auf Biegen und Brechen veröffentlichen zu lassen.
Ich hatte einfach Spaß daran, diese Story zu schreiben und als sie fertig war und von meinen Probelesern sehr positiv aufgenommen wurde, habe ich einfach mein Glück versucht und das Manuskript an diverse Verlage geschickt.
Die großen Verlage haben mir - wie vielen unbekannten, doch hoffnungsvollen Autoren auch - ihre Standardabsagen zukommen lassen. Ein Kleinverlag (die K&C Buchoase) hat sich dann jedoch gemeldet und Interesse an meiner Geschichte bekundet. Ein Jahr später, nachdem ich den Roman einige Male überarbeitet hatte, kam er dann unter dem Titel "Die Sturmjahre der Lilie - Im Schatten der französischen Revolution" auf den Buchmarkt.
Allen Nachwuchsautoren kann ich nur raten, ihr Glück auch bei den Kleinverlagen zu versuchen!
Allerdings sollte man darauf achten, dass es sich bei diesen nicht um Druckkostenzuschuss-Verlage handelt. Junge Autoren werden leider allzu oft über den Tisch gezogen.

Bisher ist die Resonanz sehr positiv! Ich kann mich also nicht beschweren.

 

 

 

 


Das im Club verloste Buch gewann:
Antje

Die bereits vorgestellten Bücher:

ein Buch voller Windeln: Cornelia de Bruycker: Dolce für die Muddi
ein Schicksals-Buch: Silvia Rottmar: Meine Knochen brechen wir Glas
ein stiefmütterliches Buch: Renate Wolfrath-Hornik: Honigschlecken
ein Kochbuch: Marktler Frauen: Was Marktler Frauen kochen
eine Karrierefrauen-Geschichte:Iris Lederer:Mama ist im Meeting
ein Kontaktanzeigen-Roman: Leona Lamberto:Leona & Leon
ein Fantasy-Roman: Gabriele Rose: Im Zickzack durchs Universum
ein Lesbenroman: Sandra Wöhe: Lass mich deine Pizza sein
ein Roman: Elisabeth Thiede: und wäre da die Liebe nicht
ein Liebesroman: Kerstin Dirks: Die Sturmjahre der Lilie
ein Putzbuch: Karin Baseda-Maass: Im Eimer
heitere Alltagsgeschichten: Rita Fehling: Wahnsinn, Waschmaschinen, Weicheier
ein Satire-Band: Peggy Wehmeier: Von Zaunkönigen und anderen Zeitgenossen
ein Anti-Diät-Buch: Susanne Wieneke : von einer die auszog um dick zu werden
ein Anti-Diät-Buch: Gisela Enders: dick das Leben leben
ein Kinderbuch: Barbara Jung: Geschichten von Emily
ein Schicksalsroman:Suzan Emine Kaube: Auf türkisgrünen Flügeln
ein Wüstenroman: Regina Berlinghof: Wüste, Liebe und Computer
ein Internetroman: Silvia Winterstein: Newbies Sturz
den Anfang machte: Brigitta Mathes mit ihrem Buch: Erdapfel, Krauthapl G'spritzter

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